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Wie man Prokrastination überwindet

Geschrieben von: Nele Stehling In: Business Life Am: Dienstag, April 23, 2019

„Nicht, weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer.“ – Seneca. Die Liste der zu erledigenden Aufgaben ist lang, der Tag auch und trotzdem hat sich am Ende des Tages nur die Liste nicht verkürzt. Aus unseren Ambitionen wird ein schlechtes Gewissen, das sich unangenehm in unserem Hinterkopf einnistet und mit jedem weiteren Tag nagender wird und doch die Hürde endlich anzufangen immer weiter nach oben treibt.

Ein ordentlicher Workspace mit praktischem QI Mousepad

Wenn wir nach den Sternen greifen wollen, müssen aufhören unseren inneren Schweinehund zu mästen, denn er macht uns schwer und hält uns auf dem Boden. Es gibt ein paar bewährte Tricks diese Kreatur in ihre Schranken zu weisen und uns ein zufriedeneres, erfüllteres, in jeder Beziehung reicheres Leben zu ermöglichen.

Das fängt damit an, dass man sein Zeitmanagement kontrolliert, eine realistische ToDo Liste schreibt und die Prioritäten kennzeichnet. Es macht sogar Sinn, diese Liste bereits am Abend vorher aufzustellen, um am nächsten Tag zu einer bestimmten Uhrzeit – und zwar wirklich pünktlich – damit anzufangen. Die wichtigsten Aufgaben werden zuerst erledigt.

Wir empfehlen das Notizbuch „Twentysevenweeks“, das mit ToDo-Listen-Struktur mehr Fokus und Organisation gewährleistet. Auch eine Wochenplanung ist eingepflegt, mit der man die Aufgaben auf tage aufteilen und Termine eintragen kann.

Bewiesen ist auch, dass geringer Druck, den Deadlines uns auferlegen unser Zeitmanagement positiv beeinflussen. Du kannst sie selbst festlegen und sie sollten realistisch sein. Unter allen Umständen sollte hier Frustration vermieden werden – ein dickes Leckerchen für unseren hungrigen Schweinehund.

Übrigens: Je kleiner die Blöcke, in die du deine Aufgaben aufteilst, desto mehr hast du das Gefühl voranzukommen, desto öfter das befriedigende Erlebnis einen Punkt abzuhaken. Ein wundervolles Gefühl!

Es gibt keine Faustregeln zu welcher Tageszeit sich dein Rhythmus beschleunigt oder verlangsamt. Aber du kennst wahrscheinlich die Phasen deiner persönlichen Höchstleistung und kannst deine Arbeit getrost in dieses Zeitfenster legen. In diesen Phasen empfiehlt es sich die schwierigsten Aufgaben zu erledigen, während für die anderen, weniger anspruchsvollen Aufgaben ein geringeres Pensum an Konzentration ausreichend ist.


Effizientes Planen mit Notizbuch Twentysevenweeks

Pomodorotechnik

Ist Dir die Pomodoro-Technik ein Begriff? Anhand einer ToDo-Liste bearbeitest du deine Aufgaben in Zeitblöcken von 25 Minuten, in denen du Ablenkung vermeidest, dich nur auf diese eine Aufgabe konzentrierst – auch hier gilt: Monotasking, statt Multitasking – und anschließend eine kleine Pause von fünf Minuten machst, in der du am Besten aufstehst und dich ein bisschen bewegst. Das wiederholst du und machst nach dem vierten Block eine längere Pause von 20 Minuten. Diese kurze Zeiteinheit wirkt attraktiver als das große Acht-Stunden-Gespenst, das sich wabernd und nicht enden wollend unseren Tag verschluckt ohne dabei Erfolgserlebnisse übrig zu lassen oder das Gefühl von Selbstwirksamkeit. Außerdem versuchen wir mit dem Zeitfenster von 25 Minuten um die Wette zu laufen. Die Motivation, unsere Aufgabe in diesem Zeitraum zu bewältigen, steigt.


Freiheit nach getaner Arbeit

Ciao Perfektionism

Scheitern ist nicht wirklich schlimm, schlimmer ist es, es nicht versucht zu haben. Dabei kann Perfektionismus die größte Bremse sein. Ein erster grober Satz ist immer besser als eine leere Zeile, ein falscher Anfang immerhin ein Weg, den man ausschließen kann. Möglich wird auch das mit disziplinierter Elimination von Ablenkung: Handy auf Flugmodus oder gleich aus dem Sichtfeld und mit viel positiver Energie einfach erstmal anfangen.

Ein Tipp zum Schluss: was, wenn wir statt zu „arbeiten“, zu „malochen“, zu „schuften“ und zu „büffeln“, versuchen „was zu schultern“, „zu schaukeln“ oder zu „wuppen“.

 

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